Schornsteinbrand am Weihnachtstag

Am Vormittag des 1. Weihnachtstages alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg/Nienburg zu einem Schornsteinbrand nach Rehren. Nachbarn hatten die Bewohner auf eine starke Rauchentwicklung aufmerksam gemacht.

Dicker Qualm und Aschepartikel entwichen am Vormittag des 1. Weihnachtstages einem Schornstein in Rehren. Nachbarn machten die Bewohner darauf aufmerksam, die schließlich die Feuerwehr alarmierten.

Bei unserem Eintreffen war keine Rauchentwicklung mehr sichtbar. Es lag jedoch noch ein starker Brandgeruch in der Luft. Die Hausbewohner hatten bereits die Holzscheite und Asche entfernt, sodass keine zusätzliche Wärmezufuhr mehr bestand. Mit unserer Wärmebildkamera kontrollierten wir die Wände regelmäßig bis zum Eintreffen eines Schornsteinfegers. Hohe Temperaturen konnten wir nicht feststellen.

Der Schornsteinfeger prüfte das Innere des Schornsteins, konnte aber kein Feuer mehr feststellen. So verließen wir nach etwa einer Stunde die Einsatzstelle, um noch rechtzeitig zum weihnachtlichen Festmahl zurückzukehren.

Unser Dank geht an die betroffene Familie, die uns mit leckerem Weihnachtsgebäck und Kaffee versorgt hat.

Schornsteinbrände nicht mit Wasser löschen

Auch wenn es vielleicht ein erster Gedanke sein sollte, aber Schornsteinbrände dürfen nie mit Wasser gelöscht werden. Da in den Schornsteinen eine hohe Temperatur herrscht, würde das Wasser sofort verdampfen und sich schlagartig ausdehnen (1 Liter Wasser ergeben ca. 1.700 Liter Wasserdampf). Dadurch reißt der Schornstein oder wird durch den Druck in Stücke gerissen. Daher bei Bränden immer die Feuerwehr alarmieren. Diese kontrolliert die Temperatur der Wände und steht im Falle eines Falles bereit, ein beginnendes Feuer sofort einzudämmen. Der Schornsteinfeger kehrt schließlich den Kamin, sodass das der abgelagerte und brennende Ruß entfernt und vor der Tür abgelöscht werden kann.