Nach mehreren Monaten Corona-Zwangspause fand endlich wieder ein gemeinsamer Dienst der Feuerwehren des Löschzugs West statt. An der Alten Schule in Ohndorf probten die Ehrenamtlichen die Menschenrettung und Brandbekämpfung.
Das vom Ohndorfer Ortsbrandmeister Marco Thiele und seinem Stellvertreter Marcel Möller ausgearbeitete Szenario sah die folgende Lage vor: Bei Arbeiten durch Handwerker kam es auf dem Dachboden über den Lagerräumen zu einem Feuer. Zwei Personen wurden vermisst.
Zwei Kameraden der zuerst eintreffenden Feuerwehr aus Ohndorf rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus. Gleichzeitig setzen weitere Feuerwehrleute einen Verteiler und bereiteten einen Löschangriff vor.
Die Feuerwehr Horsten stellte ebenfalls einen Trupp unter Atemschutz und baute zudem die Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten am Feuerwehrhaus auf. Die Atemschutztrupps brachen sodann zur Menschenrettung ins vollständig verqualmte Gebäude auf.
Zuvor hatte ein Gruppenführer bei seiner Erkunden bereits eine Person hinter dem Gebäude lokalisiert. Zwei Feuerwehrleute übernahmen die Rettung und betreuten das Opfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Da die Flammen auf weitere Gebäudeteile überzugreifen drohten, nahm ein Trupp auf der Rückseite des Gebäudes ein Strahlrohr vor, um das Feuer zu bekämpfen.
Im Gebäude fanden die Trupps die vermisste Person und leiteten eine Rettung ein. Da sie nicht mehr gehfähig war, musste sie über eine Schleifkorbtrage aus dem Gebäude gebracht werden.
So konnte anschließend auch das Übungsende bekannt gegeben werden. Nach dem Abbau der Geräte kamen die Feuerwehrleute noch am Feuerwehrhaus zu einer Wurst vom Grill und einem Getränk zusammen.
Insgesamt betrachtet wurden die Ziele erreicht. In einigen Details gibt es noch Verbesserungsbedarf, aber dazu sind solche Übungsdienste da.





